Lohngleichheit

Ohne Lohngleichheit keine Familienfreundlichkeit

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit: ein Schlüsselfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben. Wenn Männer vermehrt Familienaufgaben übernehmen und Frauen entsprechend mehr Erwerbsarbeit leisten sollen, darf dies nicht mit finanziellen Einbussen für die Familien verbunden sein. Sonst hat eine familienfreundliche Unternehmenspolitik in der Praxis kaum eine Chance.

Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer, weil «typische» Frauenberufe meistens in Tieflohnbranchen zu finden sind. Umso wichtiger ist es, dass der Verfassungsgrundsatz «gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» und das Lohngleichheitsgesetz konsequent umgesetzt werden. Das ist aber häufig immer noch nicht der Fall: Frauen erhalten auch bei gleichen Qualifikationen und identischem Jobprofil weniger Lohn als Männer. Fast die Hälfte des Lohnrückstandes der Frauen von insgesamt 18 Prozent ist nicht objektiv erklärbar und muss als Lohndiskriminierung betrachtet werden.

Unternehmen können dem entgegenwirken, indem sie:

  • diskriminierungsfreie Lohnsysteme einführen
  • die Einhaltung der Lohngleichheit regelmässig überprüfen

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